„Kennen Sie auch den Peter“

„Kennen Sie auch den Peter“

„Kennen Sie den Peter?“

Manche Fragen begegnen uns im Leben immer wieder, scheinbar harmlos, oft beiläufig, und doch voller unausgesprochener Annahmen und Vorurteile. Eine dieser Fragen lautet: „Kennen Sie den Peter? Er sitzt auch im Rollstuhl.“ Was für den Fragenden eine höfliche Geste der Verbundenheit oder ein einfacher Versuch sein mag, eine Gemeinsamkeit herzustellen, entpuppt sich für die angesprochene Person oft als tief verwurzeltes Missverständnis über Menschen mit Behinderungen. 

Selbstportrait vor einer Grafiti-Wand

Die unsichtbare Allianz der Rollstuhlfahrer*innen 

Die Idee, dass alle Rollstuhlfahrer*innen sich untereinander kennen, wirkt auf den ersten Blick kurios. Warum sollte es überhaupt so sein? Doch bei näherer Betrachtung offenbart sich, dass diese Vorstellung viel über die Art und Weise verrät, wie Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft wahrgenommen werden. 

Diese Annahme geht davon aus, dass alle Rollstuhlfahrerinnen, unabhängig von ihrer Persönlichkeit, ihren Interessen oder ihrem Lebensweg, eine homogene Gruppe bilden. In dieser Vorstellung gibt es nur eine „Gemeinschaft der Rollstuhlfahrerinnen“, die sich durch das gemeinsame Merkmal des Rollstuhlfahrens definiert. Es ist eine einfache, aber bequeme Sichtweise, die der Komplexität menschlicher Beziehungen und Identitäten nicht gerecht wird. 

Die Idee einer unsichtbaren Allianz der Rollstuhlfahrerinnen ist letztlich Ausdruck einer Reduktion. Sie reduziert Menschen auf das Merkmal, das für Außenstehende am offensichtlichsten ist: den Rollstuhl. Dass diese Menschen jedoch ein ebenso reichhaltiges und vielfältiges Leben führen wie alle anderen, wird dabei oft übersehen. Sie haben unterschiedliche Interessen, Berufe, Freundeskreise und Erfahrungen – sie sind in erster Linie Menschen, nicht „Rollstuhlfahrerinnen“. 

Warum das Vorurteil? 

Doch warum hält sich dieses Vorurteil so hartnäckig? Der Ursprung liegt wahrscheinlich in der menschlichen Tendenz, das Unbekannte auf einfache, verständliche Muster zu reduzieren. Der Rollstuhl, als sichtbares Zeichen einer Behinderung, wird zum Symbol, das stellvertretend für die gesamte Person steht. Dieses Phänomen ist nicht auf Behinderungen beschränkt – wir neigen dazu, Menschen in Kategorien einzuordnen, um uns die Welt verständlicher zu machen. 

In vielen Kulturen ist das Leben mit einer Behinderung immer noch mit Unsicherheiten und Unwissenheit behaftet. Viele Menschen haben keine engen Kontakte zu Personen mit Behinderungen und wissen daher wenig über deren Lebensrealitäten. Aus diesem Unwissen heraus entstehen Stereotype und vereinfachte Vorstellungen. Der Rollstuhl wird zum zentralen Merkmal, das alles andere zu überlagern scheint. Die Vielfalt und Individualität der Menschen, die im Rollstuhl sitzen, wird dabei auf ein gemeinsames, oberflächliches Bild reduziert. 

Es ist auch eine Frage der Perspektive. Menschen, die selbst nicht im Rollstuhl sitzen, können sich oft nur schwer vorstellen, wie ein Leben im Rollstuhl aussieht. Sie betrachten die Welt durch ihre eigene Brille und übersehen dabei, dass es viele verschiedene Lebensweisen und -möglichkeiten gibt. Für sie ist der Rollstuhl das herausragendste Merkmal, das eine Person definiert – ähnlich, wie es in anderen Kontexten mit Hautfarbe, Geschlecht oder anderen sichtbaren Merkmalen geschieht. 

Die Gefahr der Schubladen 

Diese Denkweise, Menschen auf ein einziges Merkmal zu reduzieren und sie damit in Schubladen zu stecken, ist problematisch. Sie verhindert, dass wir die Komplexität und Vielfalt des menschlichen Lebens erkennen und wertschätzen. Sie behindert echte Begegnungen auf Augenhöhe und fördert stattdessen Vorurteile und Missverständnisse. 

Stellen wir uns vor, man würde Brillenträgerinnen mit der gleichen Logik begegnen: „Ach, Sie tragen eine Brille? Kennen Sie den Hans? Er trägt auch eine Brille!“ Natürlich klingt das absurd, und doch wird genau diese Logik oft auf Menschen mit Behinderungen angewandt. Dabei sollten wir uns vor Augen führen, dass auch Rollstuhlfahrer*innen in den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens aktiv sind – als Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Eltern, Sportleri*nnen, Unternehmer*innen – und dass ihre Behinderung nur ein Aspekt ihrer Identität ist. 

Diese Annahme geht davon aus, dass alle Rollstuhlfahrerinnen, unabhängig von ihrer Persönlichkeit, ihren Interessen oder ihrem Lebensweg, eine homogene Gruppe bilden. In dieser Vorstellung gibt es nur eine „Gemeinschaft der Rollstuhlfahrer*innen“, die sich durch das gemeinsame Merkmal des Rollstuhlfahrens definiert. Es ist eine einfache, aber bequeme Sichtweise, die der Komplexität menschlicher Beziehungen und Identitäten nicht gerecht wird. 

Die Idee einer unsichtbaren Allianz der Rollstuhlfahrer*innen ist letztlich Ausdruck einer Reduktion. Sie reduziert Menschen auf das Merkmal, das für Außenstehende am offensichtlichsten ist: den Rollstuhl. Dass diese Menschen jedoch ein ebenso reichhaltiges und vielfältiges Leben führen wie alle anderen, wird dabei oft übersehen. Sie haben unterschiedliche Interessen, Berufe, Freundeskreise und Erfahrungen – sie sind in erster Linie Menschen, nicht „Rollstuhlfahrer*innen“. 

Der Wert von Geschichten 

Eine Möglichkeit, dieser reduzierenden Denkweise entgegenzuwirken, besteht darin, sich bewusst auf die Geschichten und Lebenswege der Menschen einzulassen, anstatt sie auf ein Merkmal zu reduzieren. Geschichten sind mächtige Werkzeuge, die uns helfen, Verbindungen herzustellen und Empathie zu entwickeln. Indem wir die individuellen Erfahrungen und Erlebnisse anderer Menschen kennenlernen, können wir unsere Vorurteile hinterfragen und abbauen. 

Wenn wir aufhören, Menschen in Schubladen zu stecken, und stattdessen beginnen, ihre persönlichen Geschichten zu hören, lernen wir, sie als die komplexen, vielschichtigen Individuen zu sehen, die sie sind. Eine Geschichte gibt uns Einblicke in die Herausforderungen, Freuden und Erfolge eines Menschen – sie zeigt uns, dass jede*r von uns einzigartig ist, unabhängig davon, ob  im Rollstuhl oder nicht. 

Von der Frage zur Erkenntnis 

Wenn uns das nächste Mal jemand fragt: „Kennen Sie den Peter?“, könnte die Antwort nicht nur lauten: „Vielleicht?“. Aber erzählen Sie mir doch lieber von dem Menschen, die Sie kennen.“ Auf diese Weise öffnen wir den Dialog und lenken den Fokus von den Vorurteilen weg hin zu dem, was wirklich zählt: die Individualität und die Geschichten der Menschen, die uns umgeben. 

Diese Perspektive erlaubt es uns, Vorurteile zu hinterfragen und gleichzeitig unser eigenes Verständnis von Inklusion und Vielfalt zu erweitern. Anstatt Menschen auf eine Eigenschaft zu reduzieren, sollten wir lernen, sie in ihrer Gesamtheit zu sehen und wertzuschätzen. Denn nur so können wir eine Gesellschaft aufbauen, die wirklich inklusiv ist – eine Gesellschaft, in der jede*r unabhängig von physischen Fähigkeiten als vollwertiges Mitglied respektiert und anerkannt wird. 

Dieser Artikel ist ein Plädoyer dafür, die Art und Weise, wie wir über Menschen mit Behinderungen sprechen und denken, kritisch zu hinterfragen. Indem wir uns von Vorurteilen lösen und die Geschichten der Menschen in den Vordergrund stellen, können wir dazu beitragen, eine offenere, empathischere Gesellschaft zu schaffen. 

Stellen wir uns vor, man würde Brillenträgerinnen mit der gleichen Logik begegnen: „Ach, Sie tragen eine Brille? Kennen Sie den Hans? Er trägt auch eine Brille!“ Natürlich klingt das absurd, und doch wird genau diese Logik oft auf Menschen mit Behinderungen angewandt. Dabei sollten wir uns vor Augen führen, dass auch Rollstuhlfahrer*innen in den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens aktiv sind – als Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Eltern, Sportleri*nnen, Unternehmer*innen – und dass ihre Behinderung nur ein Aspekt ihrer Identität ist. 

Diese Annahme geht davon aus, dass alle Rollstuhlfahrerinnen, unabhängig von ihrer Persönlichkeit, ihren Interessen oder ihrem Lebensweg, eine homogene Gruppe bilden. In dieser Vorstellung gibt es nur eine „Gemeinschaft der Rollstuhlfahrer*innen“, die sich durch das gemeinsame Merkmal des Rollstuhlfahrens definiert. Es ist eine einfache, aber bequeme Sichtweise, die der Komplexität menschlicher Beziehungen und Identitäten nicht gerecht wird. 

Die Idee einer unsichtbaren Allianz der Rollstuhlfahrer*innen ist letztlich Ausdruck einer Reduktion. Sie reduziert Menschen auf das Merkmal, das für Außenstehende am offensichtlichsten ist: den Rollstuhl. Dass diese Menschen jedoch ein ebenso reichhaltiges und vielfältiges Leben führen wie alle anderen, wird dabei oft übersehen. Sie haben unterschiedliche Interessen, Berufe, Freundeskreise und Erfahrungen – sie sind in erster Linie Menschen, nicht „Rollstuhlfahrer*innen“. 

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Automatisch gespeicherter Entwurf

Automatisch gespeicherter Entwurf

In unserer zunehmend digitalen Welt ist es entscheidend, dass Technologie für alle zugänglich ist. Leuchtturmprojekte setzen hier an und demonstrieren, wie digitale Innovationen die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen verbessern können. Interessanterweise finden diese Technologien nicht nur im privaten Leben, sondern auch am Arbeitsplatz Anwendung. Die Digitalisierung hat nicht nur unsere Lebensweise transformiert, sondern auch eine immense Vielfalt an Möglichkeiten eröffnet, um gesellschaftliche Barrieren abzubauen. Dieser Wandel erstreckt sich über sämtliche Lebensbereiche, wobei Leuchtturmprojekte als Vorreiter fungieren und zeigen, dass die digitale Revolution nicht nur eine Veränderung, sondern eine Verbesserung für alle bedeutet. Die Integration von digitalen Lösungen am Arbeitsplatz spielt eine Schlüsselrolle, um die Arbeitswelt für Menschen mit Behinderungen inklusiver zu gestalten. Gerade im Gesundheitssektor haben innovative Technologien transformative Veränderungen bewirkt. Von telemedizinischen Diensten bis zu barrierefreien Gesundheitsplattformen bieten digitale Anwendungen Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, ihre Gesundheit eigenverantwortlich zu managen. Doch die Anwendung von Technologie im beruflichen Umfeld geht über den Gesundheitssektor hinaus. Barrierefreie Arbeitsplatztechnologien, einschließlich spezieller Software und Hardware, ermöglichen es Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, ihre beruflichen Fähigkeiten voll auszuschöpfen. Von Bildschirmlesegeräten bis zu sprachgesteuerten Interfaces schaffen solche Innovationen ein inklusives Arbeitsumfeld, das die Diversität der Mitarbeiter:innen würdigt und fördert. Im Gesundheitsbereich haben digitale Anwendungen dazu beigetragen, dass Menschen mit Behinderungen Zugang zu medizinischer Versorgung und Informationen erhalten können, ohne physisch anwesend zu sein. Telemedizinische Plattformen ermöglichen virtuelle Konsultationen, während barrierefreie Gesundheits-Apps personalisierte Gesundheitsinformationen liefern. Diese Fortschritte haben nicht nur die physische, sondern auch die psychische Gesundheit von Menschen mit Behinderungen verbessert. Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist die digitale Unterstützung bei der beruflichen Weiterentwicklung. Online-Weiterbildungsplattformen bieten barrierefreie Schulungsmöglichkeiten, die es Menschen mit Behinderungen ermöglichen, ihre Fähigkeiten zu erweitern und beruflich voranzukommen. Virtuelle Schulungen und barrierefreie E-Learning-Plattformen fördern eine inklusive Lernumgebung, die individuellen Bedürfnissen gerecht wird. Die Verbindung von digitaler Inklusion und Gesundheit am Arbeitsplatz schafft somit nicht nur Chancengleichheit, sondern ermöglicht auch einen weitreichenden Beitrag zur persönlichen Entwicklung und zur aktiven Teilnahme am beruflichen Leben. Dieser Wandel zeigt, dass die digitale Revolution nicht nur technologisch, sondern vor allem auch sozial ist – sie schafft eine Gesellschaft, in der jeder Mensch, unabhängig von seinen Fähigkeiten, die Vorteile der digitalen Welt gleichermaßen genießen kann. Leuchtturmprojekte sind hierbei nicht nur Wegbereiter, sondern auch Zeugnisse für eine Zukunft, in der digitale Inklusion und Gesundheit am Arbeitsplatz untrennbar miteinander verbunden sind. Um nur einige wenige zu nennen:

„Be My Eyes“: Gemeinschaftsbasierte visuelle Unterstützung

Ein herausragendes Beispiel ist die „Be My Eyes“-App, die auf dem Prinzip der Gemeinschaft basiert. Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung können über Videoanrufe von Freiwilligen unterstützt werden. Diese Freiwilligen helfen in Echtzeit bei alltäglichen Herausforderungen, sei es das Lesen von Verpackungen im Supermarkt oder die Unterscheidung von Farben. Die App hat Millionen von Nutzer:innen weltweit angezogen und schafft eine unterstützende Gemeinschaft, die auf gegenseitiger Hilfe basiert. Diese Art der digitalen Teilhabe findet auch im beruflichen Umfeld statt. Menschen mit Sehbehinderungen können mithilfe solcher Technologien aktiv am Arbeitsleben teilnehmen, wodurch die Barrieren am Arbeitsplatz verringert werden. Die Integration solcher Hilfsmittel fördert nicht nur die Inklusion, sondern steigert auch die Produktivität und Vielfalt in Unternehmen.

 

„Wheelmap“: Barrierefreiheit im Fokus

Ein weiteres wegweisendes Projekt ist „Wheelmap“, eine Online-Plattform, die sich auf Barrierefreiheit im Alltag konzentriert. Nutzer:innen können Informationen über die Zugänglichkeit öffentlicher Orte teilen. Diese Karte ermöglicht es Rollstuhlfahrer:innen oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, im Voraus festzustellen, ob ein Ort für sie zugänglich ist. Die Barrierefreiheit, die durch solche Projekte geschaffen wird, kann direkt am Arbeitsplatz umgesetzt werden. Unternehmen können ihre Büros und Arbeitsstätten mithilfe ähnlicher Prinzipien gestalten, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter:innen, unabhängig von ihrer Mobilität, die Räumlichkeiten problemlos nutzen können. Dies nicht nur im Sinne der rechtlichen Verpflichtungen, sondern auch als Investition in eine inklusive Unternehmenskultur.

 

Digitale Nachbarschaftshilfe: Gemeinschaftsprojekte vor Ort

Projekte wie die Digitale Nachbarschaftshilfe: Gemeinschaftsprojekte vor Ort setzen auf einfache Technologien, um lokale Gemeinschaften zu stärken. Plattformen ermöglichen es Nachbar:innen, ihre Hilfe und Unterstützung anzubieten oder anzufordern. Insbesondere ältere Menschen oder solche mit eingeschränkter Mobilität profitieren von dieser Form der digitalen Teilhabe. Der Ansatz der digitalen Nachbarschaftshilfe kann auch am Arbeitsplatz übernommen werden. Kolleg:innen können digitale Plattformen nutzen, um einander zu unterstützen und eine inklusive Arbeitskultur zu fördern. Diese Vernetzung schafft nicht nur eine unterstützende Umgebung, sondern stärkt auch das Zusammengehörigkeitsgefühl im Team.

 

Digitale Inklusion für eine bessere Zukunft

Diese Leuchtturmprojekte sind wegweisend für die digitale Inklusion. Sie zeigen, dass Technologie für alle gestaltet werden kann, unabhängig von Alter oder Fähigkeiten. Diese Beispiele dienen nicht nur als Inspiration, sondern rufen dazu auf, Barrieren abzubauen und innovative Ansätze zu verfolgen, um eine inklusive digitale Zukunft zu schaffen. Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung, die Chancen der Technologie für alle erlebbar zu machen und die digitale Inklusion weiter voranzutreiben. Die Verknüpfung von Gesundheit am Arbeitsplatz und digitaler Inklusion schafft eine integrative Arbeitsumgebung, die das Wohlbefinden und die Produktivität aller Mitarbeiter:innen fördert. Durch die Implementierung inklusiver Technologien können Unternehmen nicht nur die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter:innen verbessern, sondern auch eine vielfältige und integrative Unternehmenskultur aufbauen, die Innovation und Erfolg fördert. Digital gestützte Gesundheitsmaßnahmen können so gezielt auf die individuellen Bedürfnisse eingehen und einen Beitrag zu einer gesunden und inklusiven Arbeitswelt leisten.

Risiken und Herausforderungen der Digitalisierung für Menschen mit Behinderungen

Trotz der positiven Entwicklungen gibt es auch Herausforderungen und Risiken im Zusammenhang mit der zunehmenden Digitalisierung für Menschen mit Behinderungen. Eine zentrale Herausforderung besteht in der Gewährleistung der Barrierefreiheit digitaler Inhalte und Plattformen. Nicht alle Technologien sind von Haus aus inklusiv gestaltet, und mangelnde Zugänglichkeit kann zu Ausschlüssen führen. Die Abhängigkeit von digitalen Technologien bringt auch Sicherheitsrisiken mit sich. Menschen mit Behinderungen sind möglicherweise anfälliger für Datenschutzverletzungen, Cyberangriffe oder den Missbrauch persönlicher Gesundheitsdaten. Es ist daher entscheidend, dass bei der Entwicklung digitaler Lösungen die Sicherheit und der Schutz sensibler Informationen im Mittelpunkt stehen. Zudem könnten digitale Technologien dazu führen, dass bestimmte Fähigkeiten oder Dienstleistungen, die offline verfügbar waren, nicht mehr so leicht zugänglich sind. Dies betrifft insbesondere Menschen, die nicht mit den neuesten digitalen Entwicklungen vertraut sind oder keinen Zugang zu entsprechenden Geräten haben.

 

Ausblick und die Rolle der Gesellschaft

Um die Chancen der Digitalisierung für Menschen mit Behinderungen optimal zu nutzen und gleichzeitig die Risiken zu minimieren, ist ein koordinierter Ansatz erforderlich. Die Entwicklung von Standards für barrierefreie Technologien, Schulungsprogramme für Entwickler:innen im Bereich der inklusiven Gestaltung und die stetige Überprüfung von Datenschutzrichtlinien sind entscheidende Schritte. Die Gesellschaft als Ganzes spielt eine entscheidende Rolle, indem sie sich für digitale Inklusion einsetzt und Bewusstsein schafft. Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre digitalen Angebote für alle zugänglich sind, Gesundheitseinrichtungen sollten digitale Lösungen so gestalten, dass sie vielfältige Bedürfnisse berücksichtigen, und die Regierung sollte Gesetze und Vorschriften schaffen, um digitale Barrierefreiheit sicherzustellen. Insgesamt birgt die zunehmende Digitalisierung das Potenzial, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen erheblich zu verbessern. Es liegt an uns, als Gesellschaft, sicherzustellen, dass diese Transformation inklusiv und für alle zugänglich gestaltet wird.

 

Musik und Inklusion: Was Unternehmen von der Oper lernen können

Musik und Inklusion: Was Unternehmen von der Oper lernen können

Blick von einem Sitz in einer prunkvollen Oper von oben auf die Bühne.

Musik und Inklusion: Was Unternehmen von der Oper lernen können

Die Klänge der Musik, die Harmonien und Melodien eines Orchesters, spiegeln eine tiefe Wahrheit wider: Vielfalt schafft Schönheit. Diese universelle Lektion findet sich nicht nur in Konzertsälen, sondern auch in den Werten und Praktiken, die erfolgreiche Unternehmen prägen sollten. Was können Unternehmen von der Musik über Inklusion lernen, insbesondere wenn es um die Einbindung von Menschen mit Behinderungen geht?

 

Harmonie durch Vielfalt

In einem Orchester spielt jeder Musikerin eine einzigartige Rolle. Die Violinistin bringt ihren zarten, klaren Klang ein, während der Trompeter mit seinem kraftvollen Spiel Akzente setzt. Die Cellistin fügt tiefere, melancholische Töne hinzu, während die Flötistin mit leichten, fröhlichen Melodien begeistert. Diese Vielfalt schafft eine harmonische Melodie, die weit mehr ist als die Summe ihrer Teile. Ähnlich verhält es sich in Unternehmen: Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Fähigkeiten können eine wertvolle Bereicherung darstellen. Insbesondere Menschen mit Behinderungen bringen oft einzigartige Perspektiven und Talente ein, die das Team insgesamt stärken. Diese Vielfalt fördert die Harmonie und das Zusammenspiel im Unternehmen und führt zu innovativen und kreativen Lösungen.

 

Ein junger Mann im Rollstuhl sitzt vor einem Laptop. Eine Frau sitzt rechts von ihm und sie sind im Gepräch

Einzigartigkeit jedes Einzelnen

Jede Musikerin/ jeder Musiker hat seine/ihre eigene Stärke und trägt zur Gesamtleistung bei. Der Pianist kann vielleicht besonders virtuose Läufe spielen, während die Kontrabassistin mit ihrem tiefen, satten Klang das Fundament legt. Genauso bringt jeder Mitarbeiter*in individuelle Fähigkeiten mit, die das Unternehmen voranbringen.

Menschen mit Behinderungen besitzen oft einzigartige Fähigkeiten, die neue Wege eröffnen und innovative Lösungen ermöglichen. Beispielsweise kann ein Mitarbeiter mit einer Sehbehinderung ein außergewöhnliches Hörvermögen haben, das bei bestimmten Aufgaben von großem Vorteil ist. Diese besonderen Fähigkeiten können genutzt werden, um das Unternehmen in neuen und unerwarteten Richtungen zu fördern.

 

Gemeinsames Ziel

Wie in einem Orchester arbeiten alle Mitglieder auf ein gemeinsames Ziel hin: die perfekte Aufführung. Dabei sind nicht nur die individuellen Fähigkeiten der Musikerinnen entscheidend, sondern auch ihre Fähigkeit zur Zusammenarbeit. Jeder achtet auf den anderen, hört zu und passt sich an, um gemeinsam ein harmonisches Ganzes zu schaffen. In einem Unternehmen sollte das gemeinsame Ziel die Schaffung einer inklusiven und erfolgreichen Arbeitsumgebung sein. Dies bedeutet, dass alle Mitarbeiterinnen – unabhängig von ihren Fähigkeiten oder Einschränkungen – die Möglichkeit haben sollten, zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Durch die Zusammenarbeit und das Streben nach einem gemeinsamen Ziel kann eine Atmosphäre geschaffen werden, in der sich jede*r Einzelne wertgeschätzt und motiviert fühlt.

Kommunikation und Zusammenarbeit

 Offene und respektvolle Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg eines Orchesters – und ebenso eines Unternehmens. In einem Orchester muss jedes Mitglied auf die anderen hören, um im richtigen Moment einzusetzen und die richtige Dynamik zu treffen. Ähnlich ist es in einem Unternehmen wichtig, dass alle Mitarbeiterinnen offen und respektvoll miteinander kommunizieren. Eine Kultur des gegenseitigen Respekts und der Offenheit fördert die Zusammenarbeit und stärkt das Team. Menschen mit Behinderungen sollten die gleichen Kommunikationsmöglichkeiten und den gleichen Respekt erhalten. Dies kann durch barrierefreie Kommunikationsmittel und Schulungen zur Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen erreicht werden. So wird sichergestellt, dass alle Stimmen gehört werden und alle Beitrag leisten können.

 

Innovation durch Improvisation

In der Musik führt Improvisation oft zu überraschend kreativen Ergebnissen. Wenn Musikerinnen improvisieren, verlassen sie die vertrauten Pfade und erkunden neue klangliche Möglichkeiten. Diese Freiheit und Kreativität können auch in Unternehmen genutzt werden. Vielfalt im Team bringt neue, kreative Lösungen hervor. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Fähigkeiten können innovative Ansätze entwickeln, die das Unternehmen auf neue Höhen bringen. Beispielsweise können unkonventionelle Denkerinnen neue Märkte erschließen oder bestehende Prozesse verbessern. Durch die Förderung von Vielfalt und Inklusion wird ein Umfeld geschaffen, in dem kreative Ideen gedeihen können.

Die Rolle der Führungskräfte

Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Inklusion in Unternehmen. Wie eine Dirigentin in einem Orchester, müssen sie die Stärken und Fähigkeiten jedes Einzelnen erkennen und fördern. Die Dirigentin sorgt dafür, dass jede Stimme im Orchester zur Geltung kommt und die Musikerinnen ihr volles Potenzial entfalten können. Es ist die Aufgabe der Führungskräfte, eine Umgebung zu schaffen, in der Vielfalt nicht nur toleriert, sondern gefeiert wird. Durch bewusstes Vorleben inklusiver Werte und Praktiken können Führungskräfte ein Klima des Respekts und der Zusammenarbeit etablieren. Sie können Schulungen und Workshops organisieren, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Inklusion zu schärfen, und sicherstellen, dass alle Mitarbeiterinnen die gleichen Chancen haben, sich weiterzuentwickeln.

 

Praktische Schritte zur Inklusion

  • Bewusstseinsbildung und Schulung

Regelmäßige Schulungen und Workshops können das Bewusstsein für die Bedeutung von Inklusion schärfen. Mitarbeiterinnen sollten lernen, wie sie Barrieren abbauen und eine inklusive Kultur fördern können. Diese Schulungen können Themen wie die Sensibilisierung für verschiedene Arten von Behinderungen, den Abbau von Vorurteilen und die Schaffung einer unterstützenden Arbeitsumgebung umfassen. Durch den Austausch von Erfahrungen und das Lernen voneinander kann ein tieferes Verständnis und eine stärkere Zusammenarbeit gefördert werden. Dies schafft nicht nur ein besseres Arbeitsumfeld, sondern steigert auch die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen.

  • Anpassung des Arbeitsplatzes

Die Anpassung von Arbeitsplätzen und -prozessen an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen ist ein weiterer wichtiger Schritt. Dies kann durch flexible Arbeitszeiten, barrierefreie Büros und die Bereitstellung von Hilfsmitteln erreicht werden. Barrierefreie Technologien wie Bildschirmleseprogramme, ergonomische Arbeitsplätze oder spezielle Software können Menschen mit Behinderungen helfen, ihre Aufgaben effektiv zu erfüllen. Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, können ebenfalls dazu beitragen, den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Solche Maßnahmen ermöglichen es allen Mitarbeiter*innen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und sich in ihrer Arbeitsumgebung wohlzufühlen.

  • Rekrutierungsstrategien überdenken

Unternehmen sollten ihre Rekrutierungsstrategien überprüfen, um sicherzustellen, dass sie inklusiv sind. Dies bedeutet, dass sie Stellenanzeigen und Auswahlverfahren so gestalten, dass Menschen mit Behinderungen nicht ausgeschlossen werden. Inklusiv gestaltete Stellenanzeigen, die deutlich machen, dass Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen willkommen sind, sind ein erster Schritt. Darüber hinaus sollten Auswahlverfahren so gestaltet werden, dass sie die Fähigkeiten und Potenziale der Bewerber*innen fair bewerten, unabhängig von möglichen Behinderungen. Durch die aktive Förderung von Vielfalt in der Belegschaft können Unternehmen von einer breiteren Palette an Talenten profitieren und ihre Innovationskraft stärken.

  • Erfolgsgeschichten teilen

Erfolgsgeschichten von inklusiven Unternehmen können als Inspiration dienen und zeigen, wie Inklusion in der Praxis aussehen kann. Unternehmen, die bereits erfolgreiche Inklusionsstrategien implementiert haben, sollten ihre Erfahrungen teilen. Dies kann durch interne Kommunikation, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften oder Präsentationen auf Konferenzen geschehen. Erfolgsgeschichten zeigen, dass Inklusion nicht nur möglich, sondern auch vorteilhaft ist. Sie können andere Unternehmen ermutigen, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen und zu sehen, wie Inklusion zu einem positiven Geschäftsergebnis beitragen kann. Durch den Austausch von Best Practices können Unternehmen voneinander lernen und gemeinsam eine inklusivere Geschäftswelt schaffen.

Die Melodie der Inklusion

Musik lehrt uns, dass jede Stimme zählt und dass wahre Harmonie nur durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Talente erreicht werden kann. Ebenso ist es in der Geschäftswelt: Inklusion ist nicht nur eine ethische Notwendigkeit, sondern auch ein Schlüssel zum Erfolg. Indem wir die Prinzipien der Musik auf unsere Arbeitsplätze anwenden, können wir eine vielfältige und produktive Unternehmenskultur schaffen, die allen zugutekommt. Eine solche Kultur fördert nicht nur das individuelle Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen, sondern trägt auch zur Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bei.

Lasst uns die Harmonie und Kreativität der Musik in unsere Arbeitswelt bringen. Inklusion ist der Schlüssel zu einer vielfältigen und erfolgreichen Unternehmenskultur. Durch das Lernen von der Musik können Unternehmen eine Arbeitsumgebung schaffen, in der jeder Einzelne wertgeschätzt wird und seinenihren Beitrag leisten kann. Indem wir die Stärken und Talente aller Mitarbeiter*innen nutzen und fördern, können wir gemeinsam Großes erreichen und eine nachhaltige, inklusive Zukunft gestalten.

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Die Kunst, Umwege zu bewältigen

Die Kunst, Umwege zu bewältigen

Umwege sind nicht unbedingt immer die schöneren Strecken, aber ein Pflänzchen gibt es auf jeden Fall zu pflücken. Irgendeinen Impuls nehmen wir immer auf. Das wusste auch schon H. C. Andersen:

„Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.“ Ich habe im Sommer sein Geburtshaus in Odense/DK besucht und das Zitat hat mich noch einmal erinnert.

Schon aus meiner Kindheit weiß ich, dass der gerade Weg nach Hause (von wo und wie kurz auch immer) so ziemlich das langweiligste ist, was uns einfallen kann. Mich haben immer auch die Nebenstrecken angezogen.  Als Kinder wissen wir, niemand brauchte es uns zu sagen, je häufiger die kleinen Umwege begangen werden, desto verlockender werden sie. Gibst Du mir recht?

Umwege lassen uns wachsen

Als jemand der im Rollstuhl unterwegs ist, gehören Umwege auch heute noch zu meinem Alltag. Ein kaputter Aufzug auf einem Bahnhof, Stufen vor einem Gebäude zum Beispiel bedeutet für mich immer auch Zeit für Umwege einzuplanen. Manchmal bedarf es dabei der Unterstützung Dritter.

Ich richte meine Kommunikation, meine Körpersprache also so aus, um nicht als bedauernswerter „Bittsteller“, Unterstützung ­­– da wo sie notwendig ist ­– einzufordern. Mein #aufrechtsitzen, den ich gerne bei Vorstellungsrunden nutze, hilft mir dabei. Er meint, dass immer da, wo es notwendig ist, um Hilfe einzufordern, ich sowohl auf meine innere als auch meine äußere Haltung achte und immer bei mir bleibe. Auch dann, wenn ich müde und hie und da genervt bin. Gleichzeitig mache ich es meinem Gegenüber leichter. Sowohl durch meine Ansprache und meine Körperhaltung signalisiere ich Klarheit.

Das Leben hält oft Hindernisse bereit, wo wir sie nicht vermuten. Du hast nun die Wahl: Entweder ärgerst Du dich oder Du – mein Tipp ­– legst dir eine Strategie zurecht, wie Du aufgestellte Hürden gut überwinden kannst. Das Leben fordert uns immer wieder aufs Neue heraus.  Aber nicht, wie wir oft unterstellen, aus purer Boshaftigkeit, sondern damit wir uns anstrengen können. Über uns hinauswachsen. Besser werden. Augen und Ohren offenhalten, achtsam bleiben.

 

Ein konkreter Tipp für Dich!

Wenn Du denkst, in einer Sackgasse geraten zu sein, gib nicht gleich auf! Bleibe kreativ beschäftigt, suche dir etwas anderes, dass dich inspiriert und vom Festhängen ablenkt. Leg dir zum Beispiel deine Lieblingsplaylist aufs Ohr oder nimm dein Lieblingsinstrument zur Hand (es kann auch ein Gegenstand sein, mit dem Klänge erzeugt werden können.

Wenn Du noch weitere Übungen kennen lernen möchtest, bist Du herzlich eingeladen, ein Coaching bei mir wahrzunehmen. Ich begleite und unterstütze Dich, solange Du meine Impulse benötigst. Ich freue mich auf Deine E-Mail.

Ich bin immer gut mit folgender Strategie unterwegs: Wenn Du auf dem direkten Weg nicht weiterkommst, nimm einen anderen Weg. Ich konzentriere mich dabei auf die positiven Dinge. „Aha, wieder etwas Neues gelernt!“. Ich wechsele meine Perspektive. Das hält mich gleichzeitig achtsam und zugewandt. Zugegeben, es ist nicht immer einfach und kostet Kraft. Aber ich weiß: Der Umweg lohnt sich!

Umwege erweitern unseren Horizont

So bin ich mit der Zeit zum Experten für Umwege geworden. Anzukommen, im Leben und bei sich selbst, das braucht Zeit und auch die passende Strategie. Eine Strategie, die immer wieder Anpassung erfordert. Für mich manchmal mehr als für andere. Das ist ein Prozess mit vielen Umwegen. Es ist das Leben! Das ist bisweilen mühsam, aber auch unfassbar spannend, oder? 

Es braucht von Zeit einen kleinen Schubs, diesen einen Funken Mut, Kreativität und den kleinen Impuls.

Es ist in Ordnung, Umwege einzuschlagen. Es ist gut, denn es erweitert den Horizont. Sie schärfen unsere Aufmerksamkeit. #aufrechtsitzen.

Wie ich Dich unterstützen kann

Du befindest dich aktuell in einer Situation, bei der Du nicht weiterkommst? Du suchst nach einem Weg? Dir fehlt der entscheidende Impuls, die Brise Selbstsicherheit? Du fühlst zu große Müdigkeit, um kreativ einen Weg zu finden?

Ich lade Dich herzlich zu einem kostenlosen Erstgespräch ein. Wir schauen gemeinsam, wie ich dich unterstützen kann, Kraft zurückzugewinnen. Schreibe mir gerne eine E-Mail

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